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Grosses Dach

DREI LOFTS UND EIN ARCHITEKTURBÜRO
Wer das Paul Klee Museum in Bern besucht, sieht die Scheune von blossem Auge. Wer würde schon ahnen, was für grosszügige Wohnlandschaften sich in ihrem Innern verbergen? Als Architekt Bernhard Wyss das Objekt vor ein paar Jahren kaufte, war die ehemalige Scheune des Balsigerguts voll mit Gerümpel und mit Graffiti besprayt. Heute bietet sie Raum für drei Wohnungen und ein Atelier, das Wyss gleich selber bezogen hat. «Ursprünglich wollte ich mein Büro im Berner Mattenquartier behalten. Aber dann wurde der neue Ort so schön, dass ich auch den Arbeitsplatz dorthin verlegte.»

Die Familie Wyss wohnt mit ihren beiden Töchtern in der 120 Quadratmeter grossen Vierzimmerwohnung im Parterre. Dazu kommen zwei Lofts, die vermietet sind. Nur für seine Familie hätte er diese grosse Scheune nicht erworben und umgebaut. «Es ist gut, wenn dieses besondere Wohnpotenzial von mehreren Leuten genutzt werden kann. Ich bin nicht so sehr der Einfamilienhaus-Typ.»

SCHLICHTHEIT, DIE ÜBERZEUGT
Die Räume sind hell und haben viel Atmosphäre. Das Eichen-Parkett und die Schiebewände zeugen von Stil. In jeder Wohneinheit und im Atelierbereich hat Wyss eine Forster Stahlküche installiert. Die ästhetische Schlichtheit, der Metallcharakter und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis haben ihn überzeugt.

Der wilde Garten vor dem Haus und der Ausblick in die Berner Alpen machen die Einzigartigkeit dieses Wohnens perfekt. Wyss hat eine gute Entscheidung getroffen: «In der Stadt Bern gibt es eine solche Wohnsituation nicht so schnell wieder.»