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MCS Leimbach

EIN ZUHAUSE FÜR MENSCHEN MIT MULTIPLER CHEMISCHER SENSITIVITÄT (MCS)
Schadstoffe bleiben fern, wo eine Stahlküche von Forster in Betrieb ist. Das macht diese Küchen für baubiologisch sensitive Bauvorhaben zu einem sicheren Wert. Menschen, die mit einer schweren Chemieunverträglichkeit MCS (Multiple Chemical Sensitivity) leben, sind speziell darauf angewiesen, dass sie von toxischen Einflüssen abgeschirmt sind. Ihre Wohnungen müssen besonderen Anforderungen genügen. In Zürich Leimbach hat die Wohnbaugenossenschaft Gesundes Wohnen MCS ein Mehrfamilienhaus für Menschen mit MCS realisiert, wie es europaweit einmalig ist.

Insgesamt wurden auf 15 unterschiedlichen Grundrissen 15 Forster Küchen eingebaut. Die Küchen sind zweifarbig. Hochschrank und Unterbauten sind in Beige, die Oberbauten in Neutralweiss gehalten. Zum edlen Charakter der Küchen kommen bei diesem Projekt als wichtigstes Kriterium die spezifischen Eigenschaften ihrer Materialität dazu: Das Material Stahl hält die Forster Küche praktisch emissionsfrei. In einer Forster Küche entstehen weder Gase noch Gerüche, noch Abriebe. Schadstoffe bleiben schlicht draussen: Sie sind weder in den Materialien enthalten, noch bleiben sie daran haften.

KAUM GEEIGNETER WOHNRAUM
In der Schweiz leiden über 1000 Menschen an MCS. Bereits geringste Chemikalien-Konzentrationen lösen Beschwerden aus, die von Schwindel, Kopf- und Gliederschmerzen bis zu Atemwegproblemen, Gefühlsstörungen und chronischer Erschöpfung reichen können. Betroffene haben kaum eine Chance, eine passende Wohnung zu finden. Überall sind kleinste Mengen von Chemikalien zu finden, wie sie in Materialien, Bauteilen und Abrieben vorhanden sind. Diese können zu einer grossen Belastung führen. Um sich vor solchen Einwirkungen zu schützen, bleibt vielen MCS-Betroffenen nichts anderes übrig, als sich in einen Wohnwagen zurückzuziehen.

EMISSIONSZERTIFIKAT MIT HÖCHSTNOTEN
Ein speziell angefertigtes Emissionszertifikat der Berner Fachhochschule bescheinigt der Forster Küche höchste Noten. Eine Emission aus Formaldehyd konnte nicht gemessen werden. Auch der verwendete Kleber erwies sich weitestgehend emissionsfrei. Anders als bei Holz ist die porenfreie und somit gut putzbare Oberfläche auch auf lange Sicht hygienisch. Man darf es ruhig etwas zugespitzt sagen: Wären Forster Küchen ganze Wohnhäuser, dann könnten MCS-betroffene Menschen problemlos darin leben.